EIN BLICK HINTER DIE BLECHWAND

Was zwischen Pizzateig und Cocktails noch so alles geschah.

Wir lassen euch an unserer ganz eigenen Geschichte teilhaben! Auf Instagram habt ihr abgestimmt und euch einen Blick hinter die Blechwand gewünscht. Zwischen kleinen Hoppalas und jeder Menge Spaß sollte man nicht vergessen, dass es auch hinter den Kulissen einiges zu erzählen gibt.

ZWISCHEN PIZZATEIG KNETEN UND COCKTAILS SHAKEN PASSIERT ALLERHAND LUSTIGES UND DAS EINE ODER ANDERE HOPPALA.
In 12 Wochen ein komplettes Lokal entkernen, alles umbauen und vergrößern - gleichzeitig ein neues Konzept planen, aber trotzdem seine Wurzeln nicht verlieren ist im Nachhinein betrachtet eine ganz schöne Aufgabe gewesen. Je näher der Startschuss am 19.05. rückte, desto höher wurde der Druck. Kein Problem für die Eggenberg-Familie, denn wir waren pünktlichst eine Stunde vor der Eröffnung startklar. Allerdings gab es über den zu erwartenden Andrang nur vage Vermutungen. Wir gingen zwar schon davon aus, dass wir gut besucht sein werden, aber was seit diesem Tag abgeht, können wir selbst oft gar nicht fassen, denn das Feedback und die Gästezahlen sind überwältigend.

"NIMM DIE PERSONALANZAHL MAL 2"
Für den Tipp wären wir echt dankbar gewesen. Spätestens um 10:00 Uhr am Starttag war allen klar, dass wir noch- mal die gleiche Anzahl an Personal benötigen. Aus 20 Mitarbeitern (Putz- perlen und Chefs inklusive) mussten also 40 werden und man weiß ja, wie schwer es ist, kurzfristig qualifiziertes Personal zu finden. Es fanden zwar viele Kandidaten den Weg zu uns, einigen war der Druck aber zu hoch und ein paar sind sogar Mitten im Mittags- oder Abendbetrieb einfach wieder gegangen.
Die Gebliebenen sind aber mittlerwei- le ein fixer Bestandteil und bereichern unsere Eggenberg-Familie jeden Tag aufs Neue mit ihren unterschiedlichs- ten Talenten und Fähigkeiten.

ALLES GUTE KOMMT VON OBEN - NICHT!
"Du da hinten tropft irgendwas von der Decke". Was sich zunächst wie ein schlechter Scherz anhörte, stellte sich bei genauerer Begutachtung dann aber doch als Wahrheit heraus. Ein Rohr- bruch wäre ein echter Super-GAU gewesen. Zum Glück hat es aber nur einer unserer Mitarbeiter mit besonders grünem Daumen etwas mit dem Gießen der Pflanzen übertrieben.

WENN DER MATZE EINE BANKOMATKASSA REPARIERT
Dieser Matze - er lächelt immer und saust mit zwei vollen Tabletts wie ein Luchs durch den vollbesetzten Gastgarten. Aber er ist auch ein bisschen tollpatschig, besonders dann, wenn er eine Bankomatkassa reparieren will. Dabei kann es nämlich schon passieren, dass ein Kollege an ihm vorbeihuscht und er die SIM-Karte der Kassa fallen lässt, die dann in der Ritze unseres Holzbodens im Gastgarten verschwindet.
Was ihm an Feinmotorik fehlt, machen aber seine Problemlösungs-Fähigkeiten wieder wett. Matze organisiert nämlich auch im Vollbetrieb einfach einen Schraubenzieher, baut das Brett hinter dem das kleine Teil verschwunden ist kurzerhand aus, wird sofort fündig und schraubt alles wieder zusammen. Und die Bankomatkasse hat er auch wieder zum Laufen gebracht!

TIERISCH-GUTE UNTERHALTUNG
Wir wollten für unser neues Lokal unbedingt einen Affen haben. Weil ein echter aber wahrscheinlich ständig unseren Gästen das Essen stibitzen würde, haben wir uns dann doch "nur" für einen auf der Wand entschieden. Wir können zwar gut kochen - für Graffitikunst braucht es dann aber doch professionelle Unterstützung. Wir haben also Stefan "stebo art" Temmel gefragt, ob er uns was zaubern kann. Schließlich ist er für seine Experimente mit neuen Techniken und seine stilistische Vielfalt bekannt.
5 Stunden und einige Sprühdosen später war es dann so weit und wir hatten unseren ganz eigenen Affen im Lokal.

TOTENSTILLE BEIM EM-HALBFINALE
Der Gastgarten war voll. Wir haben sogar extra Bierbänke und eine große Leinwand organisiert. Die Stimmung in dieser lauen Sommernacht war locker. Aber nur, bis im spannendsten Moment kurz vor der Halbzeit ein großes Menü mit einem Countdown das Spielgeschehen verdeckte, der von 30 herunterzuzählen begann: Wir hatten vergessen, den Standby-Timer auszuschalten.
15, 14, 13 - es wurde totenstill und die Fernbedienung reagiert auch nicht - 12, 11, 10 - die Spannung steigt.
Der Retter in der Not war Bernd, der bei Sekunde 5 einen Hechtsprung startete und noch schnell den Abbrechen- Knopf am Projektor erreichte, was beim Publikum tobenden Applaus auslöste. Nochmal Glück gehabt.

ZWISCHENFALL IN DER KÜCHE
Einmal zu schnell gebückt und schon ist die Hose gerissen und zwar komplett.
Ganz schön ärgerlich, wenn das im laufenden Betrieb passiert. Der Schock und das Lachen sind dann schnell verflogen. Zum Glück wohnen die meisten unserer Mitarbeiter ganz in der Nähe. Eine neue Hose war also schnell organisiert. Und es ist immer noch besser, wenn die Hose platzt und nicht der Kragen. Außerdem sind es genau diese "Kannst dich noch erinnern"-Geschichten, die einem auch noch in ein paar Jahren ein Lächeln ins Gesicht zaubern.